Rohrbrücke über Intischialpbach

Mit Pneukranen wurde die Brücke auf die Betonsockel montiert.
Mit Pneukranen wurde die Brücke auf die Betonsockel montiert.

In Rekordzeit wurde die neue Rohrbrücke über das Intischi­alpbach-Tobel bei Intschi gesetzt. Statt einer Hängekonstruktion wurde ein Unterzug gewählt.

Der Kanton Uri sammelt künftig alles Abwasser der Gemeinden ab Realp in Altdorf, wo es gereinigt wird. Damit das Abwasser aus der Gotthardregion auch die ARA Altdorf erreicht, sind entsprechende Leitungen nötig. Eine davon führt über den Intschialpbach. Für die neue Leitung wurde eine «verkehrte Hängebrücke» gewählt, also eine Rohrbrücke, die durch einen Unterzug gespannt und damit getragen wird. Über die 45 m lange Rohrbrücke führt ein Fussgängersteg, darunter sind die Abwasserrohre montiert.
Die ganze Brückenkonstruktion wurde in unserem Werk in Schwanden gefertigt. Die Vormontage erfolgte auf einem Platz vor dem Tobelabgrund und die Rohrbrücke wurde auf zwei fahrbare Konsolen gestellt.

An einem Juliabend wurde die Gotthard-Kantonsstrasse gesperrt, die Rohrbrücke an den Standort gezogen und die Konsolen entfernt. Mit zwei Pneukranen wurde in präsizer, ja fast filigraner Arbeit die Brücke ausgeschwenkt und auf die beiden Fundamente gesetzt. In nur 90 Minuten stand das Werk am richtigen Ort befestigt und dient heute als Fussgängersteg und als Abwasserkanal.

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